Simply said: Old & News Stuff   

Past & Future

Man ist nicht ganz gegangen
Die Duse vom Rhein
A Short History of Tetris
Lindbergh überquert den Atlantik
Damals, heute. Morgen.
Max H-h-h-h-eadroom
  Topic Archives
April 2002
März 2002
Februar 2002
Januar 2002
Dezember 2001
Oktober 2001
September 2001
August 2001
 Published by


"Knowledge corresponds to the past, it is technology. Wisdom is the future. While knowledge may provide useful point of reference, it cannot become a force to guide the future." (Herbie Hancock)


Man ist nicht ganz gegangen. Seismische Wellen erreichen unseren Winkel des Internets

Heute landeten bei IT&W ungewöhnlich viele (so ungefähr das Zehnfache) an Suchmaschinen-Abfragen nach "niemals+geht+man+so+ganz+download" oder ähnlich. Offensichtlich haben sehr viele Leute die schöne Live-†bertragung in WDR3 vom Domplatz in Köln zum Todestag von Trude Herr gesehen.

Ich habe Trude Herr nie selbst getroffen, aber lange Zeit mit ein paar Schauspielern des "Vringsfeedel-Theaters" zusammengearbeitet. Die waren sich allesamt einig, daß "die Herr, die keine Dame war" eine freiheitsliebende, chaotische Tyrannin "met Hätz" war (mit Herz), die gute Honorare zahlte. Was in Köln kein Widerspruch, sondern seit Agrippinas Zeiten genetisch verwurzelt ist: die Stadt ist von einer Frau gegründet worden. (Mai 6., 2002, majo)


Die Duse vom Rhein. Trude Herr wäre heute 75 geworden.

Trude Herr, 1927 Köln-Kalk geboren, spielt ab 1948 Theater, geht Mitte der 50'er als Büttenrednerin in den Karneval und ab 1957 zum Kabarett in Berlin bei Willi Schaeffers. 1959 landet sie ihren ersten Riesenhit: "Ich will keine Schokolade", 1987 den zweiten "Niemals geht man so ganz...." mit BAP und den Black Fööss.

Trude Herr eröffnet 1977 ein kleines Theater, das "Theater im Vringsveedel" in der Kölner Südstadt, das Kultstatus erlangt und Theaterkritiker in den Suff treibt. Sie schließt das Theater 1987 und wandert aus nach Viti Levu, der Hauptinsel der Fijis. Dort heiratet sie Samuel Bawesi, einen 30 Jahre jüngeren Fidschi. 1991 kehrt sie noch einmal nach Köln zurück: sie erhält das Bundesverdienstkreuz. Trude zieht weiter nach Lauris in Südfrankreich, wo sie am 15. März 1991 stirbt.

Trudes Grab ist ausser auf dem Kölner Nordfriedhof auch im unentbehrlichen Grab-Suchdienst Find A Grave.com aus Salt Lake City zu finden. Ganz in der Nähe des ehemaligen Theaters im Severinsviertel, in der Gaststätte "Im Ferkulum 9", residiert noch heute der "Trude Herr Fanclub", gegründet von der Tankstellenkassierin Hilde Schmitz. MdB Jürgen Koppelin betreibt auf dem Abgeordnetenserver der FDP eine Trude Herr-Fanpage, was ihn beinahe wählbar macht. Die Geissböcke vom Kölner FC trösten sich mit Trudes Abschiedslied, Essens Baudezernentin Dr. Irene Wiese-von Ofen hinterlässt uns ihre Bauten unter diesem Motto, die Steyler Missionsschwestern einen guten Eindruck und überhaupt hat es seit 1987 in Deutschland kein Mensch mehr geschafft, ohne dieses Lied verrentet zu werden oder Abitur zu machen.
Heute aber, wie der Kölner Stadtanzeiger zu berichten weiss, sitzt Trude Herr neben Marlene Dietrich, Marilyn Monroe und vermutlich Willy Millowitsch auf einer plüschrosa Wolke und feiert feucht-fröhlich Geburtstag. Maach et joot! (Mai 4., 2002, majo)


A Short History of Tetris. By Vadim Gerasimov, one of the developers

[ MediaLab ]: "... Pajitnov told us about his new idea to make tetramino fall into a glass. He was quite excited and believed the game could be quite addictive.

Shortly after discussing the idea Pajitnov made a prototype for Electronica 60, then I ported it to the PC using our development system. We kept adding small features to the program for another year or so. You can download the final result." (Mai 4., 2002, )


Lindbergh überquert den Atlantik. Realtime im Internet

[ netzeitung ]: "75 Jahre nach dem berühmten Atlantikflug von Charles Lindbergh hat sein Enkel Erik das gleiche Kunststück vollbracht. Nach gut 17-stündigem Nonstop-Flug über den Atlantik landete er am Donnerstag um 11.24 Uhr mit seiner einmotorigen Propellermaschine auf dem Flugplatz Le Bourget in Paris." [ weiter... ] (Mai 2., 2002, )


Damals, heute. Morgen..


Praschl über damals in der Fabrik. Und was seitdem schiefgelaufen ist. Eine alte Geschichte. Irgendwann gibt es eine Fortsetzung. (Mai 1., 2002, )


Max H-h-h-h-eadroom. Ihr da drüben: wer schickt mir eine Aufzeichnung?!?

Das unerreichte Vorbild des nervigen T-Online-Werbemännchens kehrt zurück - leider nur in den USA: "Everyone's favorite 80's construct, Max Headroom, has returned thanks to the people at TechTV. According to their website, they will be rebroadcasting all 14 episodes starting this Friday!" [via Slashdot]

"Max Headroom" was the first, and so far the only, cyberpunk TV series. It was characterized by intelligent scripts, a quirky sense of humor, some serious speculation about the power and ethics of television, and a slightly satirical but intricately realized vision of the future with a gritty, "Brazil"-like, "retro-tech" style. It had frequent references to traditional cyberpunk concepts such as "ice," "flatline," and "nanotechnology," and some very good computer-generated special effects (mostly done on Amiga 1000s). Being an intelligent and sophisticated series, it was, of course, cancelled after one season." [TechTV] (April 30., 2002, majo)


top