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![]() »Nichts ist wichtig. Dazu ist die Welt zu groß« Dies ist eine archivierte Version von IT&W aus den Jahren 2002 bis 2006. Das aktuelle IT&W findet sich hier. |
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::: 25. Januar 2006
:: Google, Marktanteile und Moral Google, der Börsenriese, der »nichts Böses« tun wollte, verkauft seine Grundsätze und akzeptiert die Zensur der chinesischen Behörden: »Um in China tätig zu sein, unterwirft sich auch Google den nationalen Gesetzen und wird daher nur gefilterte Suchergebnisse anzeigen. Das Unternehmen wird seine Nutzer aber darauf hinweisen, wenn ein Suchergebnis aus einer Trefferliste herausgefiltert wurde. Google wird zunächst nur mit der Suchmaschine starten; andere Dienste wie die E-Mail-Funktion oder der Online-Tagebuch-Dienst Blogger.com werden zunächst nicht verfügbar sein. Diese Beschränkung ist ebenfalls auf die Zensur in China zurückzuführen, da Blogs dort streng vom Staat überwacht werden.« [weiterlesen bei F.A.Z.] Bereits im vergangenen Frühjahr hatte Google ein Beispiel dafür geliefert, wie wenig der naive Selbstanspruch und die Realität miteinander zu tun haben: die Redaktion der Google News hatte die Neonazi-Postille »National-Zeitung - Deutsche Wochenzeitung« in den ausgewählten Kreis der Google-Quellen aufgenommen und sich trotz heftiger Proteste geweigert, das Hetzblatt zu entfernen [wir berichteten]. Die US-Ausgabe der Google-News hatte zuvor die nationalistische National Vandguard wieder aus ihrem Katalog entfernt. Die Wikipedia über den Frey-Zusammenschluß von Deutsche Wochen-Zeitung und Deutsche National-Zeitung: »In der Agitation der National-Zeitung nimmt das Thema Ausländer in Deutschland einen breiten Raum ein. Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt sind verharmlosende Beiträge zur nationalsozialistischen Vergangenheit. Mit stereotypen Schlagzeilen und mit unterschwellig antisemitischen Artikeln werden Ressentiments gegen Juden geschürt und in weiteren Beiträgen der demokratische Rechtsstaat und seine Repräsentanten angegriffen.« Noch heute wird die National-Zeitung - Deutsche Wochenzeitung bei Google News Deutschland geführt, denn: »Dieses Verfahren fußt auf der kollektiven Einschätzung von Online-Publishern, welche Sites die wertvollsten und relevantesten Informationen bieten.« Quelle: | by majo | 9:15 Uhr | 1x Senf , 178x besichtigt | aus: Menschen & Medien | Permalink | |
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