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![]() »Nichts ist wichtig. Dazu ist die Welt zu groß« Dies ist eine archivierte Version von IT&W aus den Jahren 2002 bis 2006. Das aktuelle IT&W findet sich hier. |
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::: 24. März 2006
:: Hörbuch hören im Zug Hörbuch hören im Zug, unter den Augen einer irritierten Mitreisenden: »Bis mir plötzlich auffiel, dass ich kicherte. Natürlich kicherte ich, das war nämlich gerade ein ziemlich witziger Satz gewesen, da in dem Hörbuch. Ich fokussierte meine Aufmerksamkeit auf mein Benehmen anstatt auf mein Aussehen und stellte fest, dass ich, ganz so als würde ich einem leibhaftigen Erzähler zuhören, meine Mimik entsprechend der Geschichte änderte, von Stirnrunzeln bei rätselhaften Ereignissen über ein wissendes Mundverziehen bis hin zum Kichern, das der armen verängstigten Frau wohl den Rest gegeben haben musste. Sie hielt mich bestimmt für einen hoffnungslosen Fall aus der Nervenklinik. Bei Stellen, an denen ich der nicht mehr ganz so vertrauten Sprache nicht ganz folgen konnte, ertappte ich mich dabei, mit hängender Unterlippe in die Luft zu starren - vermutlich der grenzdebilste Ausdruck, den jemand mit durchschnittlichem IQ überhaupt im Gesicht haben kann.« [weiterlesen bei der Chronistin]. Passiert auch beim Telefonieren mit Headset: der mit hohlem Grinsen ins Nichts geredete Monolog, der bisher gemeinhin einen Irren kennzeichnet, ist Alltag geworden. Lustiger ist das in Italien: dort rudern sie mit beiden Händen, während sie in die Luft sprechen - ein Headset ist für einen Italiener wie eine Entfesselung. Quelle: | by majo | 9:45 Uhr | 8x Senf , 151x besichtigt | aus: Desktop Crumbs | Permalink | |
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