»Nichts ist wichtig. Dazu ist die Welt zu groß« Dies ist eine archivierte Version von IT&W aus den Jahren 2002 bis 2006. Das aktuelle IT&W findet sich hier.
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frischer senf
 
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::: 23. November 2003

 :: Microsoft Bob 

pic So um 1995 erkannte Microsoft in seiner Weisheit, daß Windows 3.1 und Windows 95 für den durchschnittlichen Benutzer zu komplex waren und entwickelte eine alternative Oberfläche namens »Bob«. Bob wurde nach bester Microsoft-Manier mit großem Werbeaufwand “in den Markt gedrückt” und floppte komplett. Bob sollte 100 Dollar kosten und benötigte einen 486er mit mindestens 8 MB Ram und 30 MB Festplattenplatz, was der durchschnittlichen Benutzer damals meist gar nicht hatte. Außerdem kauften Leute, die einen einfach zu bedienenden Rechner wollten, schon damals einen Mac.

Das Bild zeigt das “Wohnzimmer”, von dem aus die meisten Anwendungen gestartet wurden. Viele der Objekte im Zimmer waren nur Dekoration, manche starteten Anwendungen, die nur aus »Bob« heraus liefen. Der Hund unten rechts ist Rover, das Bob-Pendant zur Word-Büroklammer, einer der 17 in Bob verfügbaren Persönlichen Assistenten. Wobei wir nicht verschweigen wollen, daß Microsoft für die quasselnde Büroklammer auch einmal einen Preis bekam, den Ron Mace Designing Award for the 21st Century.

Bobs Marketing Manager wurde übrigens nicht gefeuert: es war Melinda French Gates, Bills Frau. 

Quelle: Nathan's Toasty Technology page  |  by it&w |  19:42 Uhr  |  1x Senf , 166x besichtigt |   aus: Computer & Co.   |   Permalink  |

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