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Das Fachblog für das Leben, das Universum und den Macintosh
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frischer senf
majo zu One for the Night: Tonight Let's All Make Love in London
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IT&W-V07. 9148 Beiträge, 29413 Kommentare. Born May 2001, still going strong. © TextLab 2002-04.
::: 31. Mar. 2006
:: One for the Night
Try, try, try.Ist übrigens schon ziemlich irre, wenn da mitten drin jemand sagt: »Gut, daß du das letztes Jahr gepostet hast...« (das Motorrad-Pärchen von der letzten Mac-Messe war’s, nämlich...:) Quelle: | by majo | 22:35 Uhr | |//--> aus One for the Night | Permalink | per eMail versenden | :: Amiga-Commercials (1) Digg it, digg it: hier ist mal wieder so eine Video-Ausgrabung aus den glorreichen Zeiten des Amiga (allmählich lohnt sich eine eigene Rubrik):
Die Commodore-Pleite im Jahre 1993 wird von vielen Fans der fast komplett fehlenden Werbung angelastet: Apple steckte viel Geld in TV-Spots, während die wenigsten Computerkäufer jemals einen Amiga-Clip im Fernsehen zu Gesicht bekamen (ich kannte bis vor kurzem keinen einzigen). Dennoch gab es sie, und wir haben sie gefunden - jedenfalls drei davon. Sie stammen von Jim Pattersons halbvergessener Amiga-Seite, und Jim war so freundlich, uns die Clips zu treuen Händen zu überlassen, um sie vor dem endgültigen Vergessen zu bewahren. Übers Wochenende werde ich die anderen beiden Spots veröffentlichen - hier ist der erste: der Amiga Celebrity Commerial, der fast so aussieht, als stamme er von Apple… [Quicktime, 31 sec, 3,3 MB, courtesy of Jim Patterson]. Quelle: | by majo | 7:30 Uhr | |//--> aus Amiga | Permalink | per eMail versenden |::: 30. Mar. 2006 :: Wortpaten »Alle zwei Wochen stirbt eine von 6000 Sprachen weltweit. Auch in Deutschland veröden ganze Wortlandschaften. Mäßiges Englisch und krudes Denglisch überall. Erste Ursache: Die weltweite Amerikanisierung über Internet und Massenmedien. Zweite Ursache: Unsere Nachlässigkeit. Wir achten nicht genug auf die Sprache, die wir alltäglich sprechen; wir achten sie nicht.« Darum: Wortpatenschaften, sind auch preiswerter wie Kind-Patenschaften, nur 5 Euro/Stück. 352.181 Wörter stehen zur Auswahl: Knoblauchsessen, Grauwürger, aufersterben, Schulrute, Grundnarr, Gliederschnee, Freudengetümmel… Keines der Worte hat ein DRM (jedenfalls steht nichts da), und alle sind frei nutzbar, sollen sogar weitergegeben werden. Ich nehme ein »Geruchknöpflein«, Frau Paprotta sorgt sich um »Grützpappe«. Quelle: | by majo | 15:56 Uhr | |//--> aus Daily Bizarre | Permalink | per eMail versenden |:: Das transparente PR-Desaster (3) [upd.] »Spät gestern Abend noch haben mein Anwalt und ich einen Brief von TI-D erhalten. Der Inhalt dieses Briefes hat in den Punkten, die für mich entscheidend sind, hinreichende Aussagen getroffen und so freue ich mich, dass diese Auseinandersetzung nun beendet ist. Ich verabschiede mich dann erstmal. Ich werde die “stark beschädigte Ruine von Monis Bierstube” hier später wieder aufbauen, aber erstmal mache ich, was das Bloggen angeht (natürlich nicht, was das Lesen angeht) mal ein paar Tage Urlaub von Abmahnistan. Bis demnächst!« [weiterlesen bei Moni]. »Transparency International Deutschland hat meiner Mandantin Monika S. ein Schreiben geschickt. Der Inhalt ist zufriedenstellend. Monika S. betrachtet die juristische Auseinandersetzung deshalb als erledigt.« [weiterlesen bei Udo Vetter] »Interessant ist in diesem Zusammenhang ein Phänomen, das ich gedanklich noch nicht rund bekomme: Die Hang zur Rudelbildung unter Bloggern. Nach jeder bekannt gewordenen Abmahnung, und damit in letzter Zeit immer häufiger, formiert sich - verständlicherweise - der Widerstand in Klein-Bloggersdorf. In letzter Zeit immer lauter und aggressiver. Vor allem aber, so mein Eindruck, schon rein grundsätzlich und spätestens mit der zweiten Linkebene lawinenartig und weitgehend losgelöst von einer differenzierten Betrachtung etwaiger Hintergründe.« [weiterlesen bei Medienrauschen]. Quelle: | by majo | 14:48 Uhr | |//--> aus Blogs & Ähnliches | Permalink | per eMail versenden |::: 29. Mar. 2006 :: Animusic 2 Schöner langer Artikel bei O’Reilly über Animusic [wir berichteten]:
:: Das transparente PR-Desaster (2) [upd.] Weiter geht’s im Namen der Transparenz, und so langsam wird eine Entschuldigung von TI die einzig vernünftige Lösung (Fresskorb?): »Transparency International Deutsches Chapter e.V., per Fax: wie Sie wissen, vertreten wir die rechtlichen Interessen von Frau Monika S. Gegenstand unseres Schreibens sind Äußerungen, die Ihr Vorstandsmitglied Jochen Bäumel gegenüber tagesschau.de und der Süddeutschen Zeitung gemacht hat. Wir gehen davon aus, dass Herr Bäumel hierbei im Namen Ihres Vereins und mit Billigung der zuständigen Organe gesprochen hat. [...] Wir fordern Sie hiermit auf, bis spätestens 30. März 2006, 16 Uhr, mitzuteilen, dass Sie nicht an der Behauptung festhalten, unsere Mandantin habe völlig an den Haaren herbeigezogene Behauptungen aufgestellt bzw. sei mit den Fakten nicht richtig umgegangen. Außerdem erwarten wir eine Erklärung, dass Sie die beanstandeten Behauptungen künftig nicht wiederholen werden. Sollte wir die Erklärungen innerhalb der gesetzten Frist nicht vorliegen haben, behält sich unsere Mandantin vor, eine einstweilige Verfügung gegen Ihren Verein und / oder Herrn Bäumel zu erwirken.« [weiterlesen bei lawblog]. Die tageschau.de-Meldung von gestern wurde inzwischen zweimal umgeschrieben: sie bezieht nun immer mehr die Argumente von Moni und Udo Vetter ein. »Die Organisation Transparency International hat ein Problem. Sie hat den Unmut der Blogger auf sich gezogen. Das Internet-Drama begann vergangenen Freitag und steigert sich seither täglich. Die Negativ-PR reißt nicht ab. “Meine Güte, die sind so – ungeschickt”, kommentiert ein Leser das versuchte Krisenmanagement der Organisation. [...] Bei Tranparency International wartet man derweil darauf, dass sich der Sturm wieder legt. “Egal was wir jetzt machen, ist falsch”, sagt Bäumel. “Hinterher ist man immer klüger. Vielleicht hätten wir gar nicht reagieren sollen”. Dieses Erkenntnis setzt Transpareny offenbar schnell um: Auf die Frage, was jetzt weiter geschehen wird, antwortet Bäumel: “Nichts. Wir machen einfach Nichts."« [weiterlesen bei Süddeutsche Zeitung]. »Eine Bloggerin beschrieb die Leidensgeschichte einer Freundin, die von der Organisation Transparency International entlassen worden war. Das passte der Vereinigung gar nicht, die sich für Offenheit und Korruptionsbekämpfung einsetzt, und forderte die Entfernung des Blog-Eintrags. Im Interview erklärt die Bloggerin die Hintergründe, während die Organisation dazu schweigt.« [weiterlesen bei Golem.de]. »Peinlich ist in diesem Zusammenhang, dass im Augenblick auch eine finanzstarke NGO juristisch gegen Blogger vorgeht, zumal eine, die sich laut Selbstdarstellung die “Partizipation der Zivilgesellschaft” auf die Fahnen geschrieben hat und die will, dass “Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit für den Einzelnen erfahrbar bleiben”: der Anti-Korruptions-Verein Transparency International (TI).« [weiterlesen bei taz] Quelle: | by majo | 10:13 Uhr | |//--> aus Blogs & Ähnliches | Permalink | per eMail versenden | |
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