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Windige Schnupfen-Forschung vom 14. Feb. 2006 aus "Daily Bizarre"

Aus gegebenem Anlass: wie die Abteilung für Erkältungsforschung der britischen Regierung (»Common Cold Unit«) nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Forschungen statt mit Schimpansen mit preiswerteren Versuchstieren betrieb: mit Studenten.
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Und warum trotzdem kein Zusammenhang zwischen kalten Füßen und Erkältungen festgestellt werden konnte: «Sogar die hervorragendsten Wissenschaftler verlieren fast ausnahmslos jedes kritische Urteilsvermögen, wenn Erkältungen, im Speziellen ihre eigenen Erkältungen, betroffen sind, und vergessen die statistischen Methoden, die sie in ihrer täglichen Arbeit brauchen.« Ein Wochenschau-Film der British Pathe, over at the Rambling Footlights


bisschen Senf dazu?

von Karl am 14. Feb um 10:29 Uhr

Meine Rede! Immerhin sind Erkältungen Infektionen, und falls es eine Verbindung gibt, dann die, dass Schleimhäute bei Kälte wegen geringerer Durchblutung besser infiziert werden können, oder sich im Winter mehr Menschen in Bus und Bahn drängeln und gegenseitig anhusten. Wer im Winter nach dem Duschen mit feuchten Haaren eine Runde ums Haus dreht, oder knapp bekleidet auf dem Balkon die Gegend betrachtet ohne dabei einen zufällig vorbeifliegenden Virus einzuatmen, wird auch danach noch kerngesund sein.
Aber auf mich hört ja keiner, alsobichgegendiewandrede…


von Linda Link am 14. Feb um 13:27 Uhr

gar nicht zu reden vom null-erkenntnisgewinn im hinblick auf die gemeine - pschüüü - nasennebenhöhlenentzündung.... *schniieef*


von Karl am 14. Feb um 14:37 Uhr

Nasennebenhöhlenentzündung? Danke für das Stichwort: gerade da zeigt sich das unheilvolle Ergebnis der Etikette. Berherztes Schneutzen in Taschentücher presst das unerwünschte Sekret fest in jede noch so verästelte Seitenkammer des oberen Respirationsraums. Wohingegen das beliebte aber gesellschaftlich geächtete “Hochziehen” (Austern-Effekt) mittels Unterdruck auch schwer zugängliche Nebenhöhlen säubert.


von am 14. Feb um 20:25 Uhr

Sag mal, Karl - höre ich da nicht so etwas wie gepflegte Hypochondrie heraus? :-)


von Linda Link am 15. Feb um 0:14 Uhr

.. und wieder ein beweis: anständiges benehmen kann manchmal durchaus gesundheitsgefährdend sein…


von Karl am 15. Feb um 9:30 Uhr

@Jossi: darauf würde ich jetzt gern antworten, aber ich muss erst mal ein auffälliges Muttermal auf meiner Schulter observieren, zudem erregt ein leichtes Pochen in der Schläfengegend mein Misstrauen…


von iWolfram am 16. Feb um 11:59 Uhr

Das auf dem Bild ist doch wohl Harry Potter im Tarnumhang. Mit modernsten technologischen Entwicklungen gelang diese temperaturgesteuerte Aufnahme. Die Erklärung mit der Erkältung ist ja wohl der gezielte Versuch des Desinformationsministerium für “industrial-technology-and-witchcraft” den wahren Gehalt der Bilder zu verschleiern.


von majo am 16. Feb um 12:33 Uhr

ich schätze, der wahre Gehalt der Bilder liegt bei 3-4 Promille ;-)


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