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Microsoft Bob vom 23. Nov. 2003 aus "Computer & Co."

pic So um 1995 erkannte Microsoft in seiner Weisheit, daß Windows 3.1 und Windows 95 für den durchschnittlichen Benutzer zu komplex waren und entwickelte eine alternative Oberfläche namens »Bob«. Bob wurde nach bester Microsoft-Manier mit großem Werbeaufwand “in den Markt gedrückt” und floppte komplett. Bob sollte 100 Dollar kosten und benötigte einen 486er mit mindestens 8 MB Ram und 30 MB Festplattenplatz, was der durchschnittlichen Benutzer damals meist gar nicht hatte. Außerdem kauften Leute, die einen einfach zu bedienenden Rechner wollten, schon damals einen Mac.

Das Bild zeigt das “Wohnzimmer”, von dem aus die meisten Anwendungen gestartet wurden. Viele der Objekte im Zimmer waren nur Dekoration, manche starteten Anwendungen, die nur aus »Bob« heraus liefen. Der Hund unten rechts ist Rover, das Bob-Pendant zur Word-Büroklammer, einer der 17 in Bob verfügbaren Persönlichen Assistenten. Wobei wir nicht verschweigen wollen, daß Microsoft für die quasselnde Büroklammer auch einmal einen Preis bekam, den Ron Mace Designing Award for the 21st Century.

Bobs Marketing Manager wurde übrigens nicht gefeuert: es war Melinda French Gates, Bills Frau. 


bisschen Senf dazu?

von gHack am 24. Nov um 22:41 Uhr

Bob, ja, sehr schön. Hat es seinerzeit nicht mal nach Europa geschafft. Das Agenten-Konzept in Office dürfte aber aus der gleichen Küche stammen wie “Rover”. “Intelligente Agenten” war ja auch so ein Thema…


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